Epinal 2012

epinalsept2012E. Japichino Wo soll ich bloss anfangen? Am Besten beim Schluss – der Käse des Abschluss-Apéro’s. Dieser war einfach nur S E N S A T I O N E L L! Und was war vorher?

Am Freitagabend fuhr Werni mit seinem Wohnmobil los, um mich abzuholen. Wie gewohnt 1 Stunde später als abgemacht. Was soll’s, es ist Weekend!

Mit knapp 40 km/h die Belchen-Rampe hochfahren war ein Erlebnis der Extraklasse. Doch das dicke Ende an diesem Freitagabend sollte noch kommen. In Epinal angekommen, wurde das Wohnmobil mit Frischwasser aufgefüllt. Danach musste Werni frustriert feststellen, dass die lieben Franzosen auf der Zufahrtsbrücke zum gewohnten Abstellplatz, Betonblöcke so aufgestellt hatten, dass die Durchfahrt kaum möglich schien. KAUM! 15 Minuten lang manövrierte Werni das Wohnmobil durch die „hohle Gasse“, bis er durchkam. Bravo! Gogi und Ueli waren schon da, aber bereits in ihren „Schlafautos“ am Träumen.

Am anderen Morgen zwang mich mein Drang nach draussen. Und nur zum Wasser lassen, steht ein echter Modellflugpilot nicht auf. Cessna zusammen gestellt und ab in den wunderbaren Morgen! An Heissluftballonen vorbei fliegen. Einfach herrlich! Nach und nach wurden auch die anderen Modellflieger wach und nutzten die windstille Morgenluft.

Es war erstaunlich, welche Modelle da herangetragen wurden. Alles electrique! Von den einfachen Depron-Bombern, über die Holz-Meisterwerke bis zu den Voll-GFK Modellen. Auch so eine „Schädelfräse“ war da. Zugegeben, der Pilot hatte seinen Heli voll im Griff.

Am Abend war das gemeinsame Grillen angesagt. Eigentlich wollten wir nicht viel essen, aber in „Fraankreisch“ ist das schwierig bis unmöglich. Abgesehen von Gogi, welcher mit mir seinen Salat teilte, verteilte die Veranstalterin Wurst-Käse-Kartoffel-Salat. Und als wir schon satt waren, wurde uns noch Salsiz vom Feinsten und dann, ja was wohl, Käse und Dessert kredenzt. Einfach unglaublich und ohne Geld dafür zu verlangen. In der Schweiz kaum vorstellbar.

Am Sonntagmorgen war Gogi der erste in der Luft, also sein EIT II Luftheuler, nicht er. Gefolgt von Kilian mit der Spitfire und meiner Wind. Schnell waren wir nicht mehr alleine. Alle wollten die Momente ausnutzen, wo der Wind nicht so zügig an den Modellen zerrte. Der Samstagabend verlangte sein Tribut. Am Nachmittag beschlich alle eine wohlige Müdigkeit, geschürt von der feinen Pizza vom Pizza-Wagen und der wunderbaren Wärme, der vom blanken Himmel strahlenden Sonne. Es war wunderbar den Modellen zuzuschauen, Kaffee zu trinken und von neuen Schaumwaffeln zu träumen.

Schnell verging die Zeit, viel zu schnell! Um halb fünf wurde zum Abschluss-Buffet eingeladen. Cidre, selber gemachte Wurst-Waren, Käsekuchen, Früchte-Kuchen und natürlich der sagenhafte Käse. Alle Teilnehmer haben das Essen in vollen Zügen an der Zugluft genossen.

Danach wurde es für Werni und mich nochmals brenzlig. Wie lange würde es wohl dauern, über die Brücke wieder Richtung Heimat zu kommen? Dank der Hilfe der schadenfreudig, grölenden Rothristern waren wir im Nu mit dem Wohnmobil auf der Hauptstrasse, und den Anweisungen des Navis folgend unterwegs Richtung Schweiz. Abgesehen von auf der Autobahn hupenden Schweizern mit Aargauer Kennzeichen, verlief dieHeimfahrt sehr gemächlich.

Die Veranstaltung von Epinal ist klein und fein – familiär und gediegen. Es bleibt zu hoffen, dass der Geheimtipp nicht so schnell zum Riesenmeeting verkommt.

Aber schön war’s! – Oue, trés magnifique!

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