Andrea’s L-39 Albatros

Hallo zusammen

l-39A. Schär Da auch ich nicht untätig war in diesem Winter und auch ein bisschen Abwechslung auf unsere Website kommen soll, berichte ich mal was zu meiner L-39: Ja, ‚endlich‘ ist es mal kein Wurf-/ Sportsegler oder sonst irgend etwas was ohne Motor, nein, es müssen 18kg Schub sein! Ich war den ganzen Winter mit den Scale Details beschäftigt. Der Flieger wurde vollständig angeschliffen und alle Details wie Schrauben, Nieten und Blechstösse, welche vor dem lackieren drauf mussten, wurden angebracht. Ich verbrachte damit viele Stunden im Hobbyraum, bis die Albatros schlussendlich Mitte März ihr endgültiges Farbenkleid bekam. Das ganze Modell wurde zuerst Blau lackiert. Danach musste ich für das Gelb abdecken gehen. Dies nahm ganze zwei Tage in Anspruch, aber mit den Lackierschablonen ging’s zügig voran. Das Abdecken des Streifens an der Rumpfseite war dann ein schwierigeres Unterfangen! Denn dies geschieht alles aus freier Hand. Besonders grosse Probleme bereitete mir das Abdeckband: denn jenes hatte praktisch die selbe Farbe wie der Flieger. So konnte man kaum erkennen, wo das Band verläuft, allem voran dann nicht, wenn man 5 Meter vom Modell weg steht um anhand eines Fotos das Abgedeckte vergleichen wollte. So musste ich immer ein normales Klebeband an das Maskierband kleben um die Konturen gut kontrollieren zu können. Die Breitling-Schriftzüge und die Nummer 7 auf dem Seitenleitwerk wurde dann nach dem Gelb auflackiert. Dazu waren drei Lackierschablonen notwendig: Zuerst wurde das Schwarz, dann das Orange als Schatten der Schriftzüge und zum Schluss das Blau. Die Einlauflippe wurde dann noch silbrig lackiert. Schliesslich konnte der Klarlack aufgetragen werden.

Hier findet Ihr mehr Bilder zur Lackierung!

Mittlerweile habe ich die ganzen RC-Komponenten sowie das Fahrwerk und Turbine wieder eingebaut. Am vergangenen Sonntag fand dann das Rollout auf dem Plätzli statt. In Ruhe wurde das Modell zusammengebaut und die Turbine gestartet- Première! Es ist ein Ohrenschmaus: Das JetCat-Triebwerk schnurrt wie ein Kätzchen, oder besser gesagt, knurrt wie eine Raubkatze! Denn die 18kg Schub sind echt brachial, aber auch notwendig, denn das Modell wird ein Abfluggewicht von ca. 23kg haben…

Vor dem Erstflug muss eigentlich nur noch der Schwerpunkt eingestellt werden. Aber der Weg zum ersten Wettbewerb, die Deutsche Meisterschaft die Mitte Juli stattfinden wird, ist noch lang. Das Cockpit sowie der Pilot (dazu später mehr) warten nun auf den Einbau. Auch fehlen zur Zeit noch alle Wartungsbeschriftungen sowie die Antennen. Das Fahrwerk sollte auch noch Scale ausgebaut und weiss lackiert werden…

Ihr seht: so schnell wird mir also noch nicht langweilig. Ich hoffe, ihr drückt mir für den Erstflug dann auch die Daumen!

Lieber Gruss, Andreas

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