Gillette, äh, Planchette – für das beste im Mann

planchette_maiden_13.4.2014Hallo zusammen

E. Japichino Wie Ihr Euch vielleicht noch erinnern könnt, habe ich mal einen kleinen Baubericht über ein Brett an dieser Stelle veröffentlichen lassen. Genau, das Teil mit Silber-Folie bespannt, und mit den Leucht-Orangen GT-Streifen. Entgegen allen Unkenrufen fliegt das Teil! Und nicht einmal schlecht. Aber der Reihe nach. Da ich den Bauplan selber gemacht habe, wusste ich nicht recht, wo der Schwerpunkt einzustellen sei. Kudi ist da immer eine gute Anlaufstelle. Er empfahl mir einige gratis-downloadbare Progrämmli aus dem Netz. Gesagt, getan. Die entsprechende Geometrie eingegeben, die dazugehörenden Profilwerte und das Programm spuckt eine Zahl aus. Bei mir war dies die 60. Das sollte der Abstand von der Nasenleiste bis zum Schwerpunkt in Millimeter sein. Gut. Nach dem Einstellen des Schwerpunktes mit 230 Gramm Bleischrot (übrigens viel Platzsparender wie Rad-Auswucht-Gewicht in der Nase) verschwand PLANCHETTE im Flugzeuglager. Vor einer Woche habe ich die PLANCHETTE an die frische Luft geholt und ihr die Froburg gezeigt. Leider waren die Windverhältnisse zu schwach. Nichts für eine Ballerina. Doch gestern schien es ideal zu sein. PLANCHETTE ins Auto und ab auf die Froburg. Schon von weitem winkten mir die Kollegen auf der Froburg zu. Dies nicht wegen mir, sondern weil sie die PLANCHETTE schon von weitem erkannt haben. Nach einigen tiefen Atemzügen, habe ich allen Mut zusammen genommen, und die PLANCHETTE flugbereit gemacht. Akku einstecken, Ruderkontrolle (diesmal eine korrekte…). Alles PLANCHETTI, äh, paletti!

Da Kilian am Filmen und Fötelen war, musste Markus die von Gogi „fliegende Rasierklinge“ genannte PLANCHETTE seinem Element übergeben. Ich war auf alles gefasst, nur nicht auf das, was nach dem Abgeben der PLANCHETTE folgte: NICHTS! Als wäre es nicht der erste, sondern der X-te Flug, flog die PLANCHETTE geradeaus Richtung Wisen. Kein Tauchen, kein Bocken, einfach nur Fliegen. Zugegeben, weil die Windverhältnisse gestern etwas ruppig waren, wurde die PLANCHETTE ganz schön durchgeschüttelt. Aber sie überstand die 2 Flüge unbeschadet und bereitete mir riesig Freude. Vor allem die Bemalung hat es in sich. Selbst von weit her blenden die GT-Streifen. Das Teil ist so was von gut sichtbar, unglaublich.

FAZIT: Es ist keine F3B-Fräse, es ist kein F3J-Ballon und es ist kein Scale-Modell. Aber, es ist ein einzigartiges Modell. Nicht nur wegen dem Aussehen, sondern weil eine Idee, welche mir im Kopf herumschwirrte, den Weg in die Realität gefunden hat. Und erst noch zu einem Spottpreis. Die Materialkosten der PLANCHETTE dürften sich auf ca. 100.- Franken belaufen, ohne Elektronik. 2 Servo, 1 Empfänger, 1 Akku, das ist alles was ich an Elektronik eingebaut habe. Aber bauen musste ich halt ein bisschen. Und Balsastaub schlucken.

Aber es hat sich gelohnt.

Gruss Manuel

Ab Min. 0:45 ist Manu’s Erstflug mit seinem Eigenbau ‚Planchette‘ zu sehen!

Dieser Beitrag wurde unter Beiträge, Beiträge 2014 abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s