Erste Indoor-Night in Rothrist, 20./21.12.2014

nightindoor-dez2014E. Japichino Auf Initiative von Chai, wird bei der Anfrage für die Benutzung der Breitenhalle für unsere regulären Termine, auch gleich noch eine Anfrage für eine Indoor-Night gestellt. Damit diese Chance auch Erfolg hat, haben wir den Termin auf ein Datum mit regulärem Indoor-Termin gelegt. Geplant war eine Indoor-Flug-Session vom Samstag Abend um 19 Uhr bis am Sonntag Nachmittag um 13 Uhr. Bewilligt ist eine Dauer bis um 02.00 Sonntag-Nacht. Ist doch auch was!

Abgesehen davon, dass Chai die Hallenmiete bezahlt, übernimmt er auch gleich die Kosten für die Getränke. Ein ganz herzliches Dankeschön ist Ihm sicher. Also. Am Sonntag Abend gegen 18 Uhr treffe ich in der Breitenhalle ein, um beim Einrichten der Halle zu helfen. Gogi ist bereits da und macht mal Licht. Ich richte den Kaffee- und Kuchen-Ecken ein. Chai und ich stellen den Festbank, freundlicherweise von der Firma Baer zur Verfügung gestellt, auf. Er bringt auch noch gleich die Getränke und einige Knabbereien in die Halle. Alles wird fein säuberlich aufgestellt und für die Piloten bereit gestellt. Bis um Sieben treffen diese auch ein. Die üblichen Indoor-Piloten aus unserer Modellfluggruppe und einige geladene Gäste. Diese sind von weit her angereist. Fast aus dem Ausland, aus der Ostschweiz! (Füre mit de Balle!)

Beim Fliegen geht es gleich zur Sache. Als wäre es die letzte Veranstaltung wird geflogen, dass man Angst haben muss, die Modelle reichen nicht bis um 2 Uhr Nachts. Ab und zu ist die Hallenluft sehr mit drehenden Propellern, Depron, Karbon und vor allem EPP gefüllt. Kreuz und quer wird die Halle durchflogen. Nach oben und unten natürlich auch. Sei es mit der Nachahmung vom fliegenden Mann, Yves Rosset, über die EDGES und die YAKS bis zu den vielfältigen Quadrokoptern ist alles vertreten. Und alles fliegt miteinander, durcheinander und machmal auch gegeneinander.

Gegen Acht Uhr wird die grosse Essens-Bestellung platziert. 40 Minuten später trifft der Kebab-Pizza-Mann ein. Ja, er hatte für einige sogar Kebab-Boxen mitgebracht. Für den Boxen-Stopp! Nichts fürs Auge, aber umso mehr für den Gaumen und Magen. Nach Speis und Trank, das obligate Kaffee mit Gebäck. Selbst gemacht von meinem Schatz, das Gebäck!

So gestärkt, konnte der Rest der Nacht in Angriff, im wahrsten Sinne des Wortes, genommen werden. War das Fliegen bisher recht friedlich, wird es nach der Stärkung für einige zum Alptraum. Vor allem unsere jungen Piloten, die mit den kontrolliert zuckenden Fingern an den Knüppeln, schenken sich nichts. Und da hat Gogi eine Idee. welche den Abend im Flug (HAHAHA) vergehen lässt. Er hat einige Luftschlangen (diese farbigen Bänder, welche am Neujahr und an der Fasnacht schon für gute Stimmung sorgen) mitgebracht und Stücke davon an seinen Rosset gehängt. Wie bei Bully im „Schuh des Manitu“ hängt nun dem Piloten da was zwischen den Depron-Beinen herum. Klar dass da die Jungmannschaft mehr daraus gemacht hat. Und jetzt bricht der Damm. Jeder will eine Luftschlange in der Halle Spazieren fliegen und natürlich jeder die Luftschlange mit dem Propeller ab schreddern. Jaaaaa! Das gelingt auch sehr gut, meistens. Und ab und zu ist beim Schreddern halt auch etwas EPP im Weg. Aber Sekundenkleber und Aktivator sei Dank, geht es gleich weiter. Auch bei Kilian, für seine ruhige Art bekannt, entflammt eine Liebe für Luftschlangen. Er beginnt mit kurzen Stücken, welche er an seine Handflächen grossen Quadroköpterlein mit Klebeband anbringt. Ja, und nun verhakt sich die Luftschlange bei einem Flächenmodell. Nur das Modell und die Mini-Drohne wollen nicht in die gleiche Richtung. Das ist ein Mordsgaudi! Kilian will die Grenzen der Drohne ausloten und klebt Luftschlangen mit einer Gesamtlänge von 18 m zusammen. „Das schafft das kleine Ding nie!“ hallt es durch die Halle (HIHIHI)! Luftschlange angeklebt, Drohne bereit gelegt, Gasknüppel langsam nach vorne. Und? Alle Augenpaare in der Halle sind an die Drohne geheftet. Problemlos erhebt sich diese und zieht die Luftschlange elegant durch die Halle. Es ist klar, dass nun die Flächenmodell-Piloten gefordert sind. Einer nimmt der Drohne ein grosses Stück der Luftschlange weg, nur um es von einem anderen Flächenmodell-Pilot wieder weggeschnappt zu bekommen. Ersterer lässt sich nicht 2 mal bitten, und holt sich seine Beute kurzerhand wieder zurück. Und dies ohne dass die Modelle zu Schaden kommen.

Nach solchen aufregenden Phasen, braucht es wieder etwas Erholung. Bei einem Bier, einem Cola oder einem Kaffee werden Erfahrungen ausgetauscht und über Gott und die Welt diskutiert. Kudi, Ueli und Fredy, welche ohne Modelle da sind, diskutieren heftig mit und haben sichtlich Spass den waghalsigen Flugmanövern zuzuschauen. Umso mehr, als sie ja kein eigenes Modell riskieren. Ueli setzt seine GoPro ein und filmt, was das Zeugs hält. Bei ganz waghalsigen Aktionen geht ein Riesengejohle durch die Halle, gefolgt von viel Gelächter und einigen Kommentaren. Vor allem einer der Jungmannschaft muss sich einiges gefallen lassen, da er mit seinem Flugstil einigen „Schaden“ anrichtet. Zu seiner Verteidigung sei angefügt, dass er nicht für alle an diesem Abend entstandenen Zusammenstösse verantwortlich ist. Aber für viele! Zwischendurch räumt Andreas mit seinem Kraftei den Luftraum. Wenn das rote Teil herum heizt, trauen sich nicht viele ihre Modelle auch fliegen zu lassen. Auch Tim, ein Gast, mit seinem fliegenden, eher rasenden, Deckel sorgt meistens für Ordnung in der Halle. Peter, sein Vater, versucht sich auch mit dem Deckel. Nur mit mässigem Erfolg. Irgendwann ist halt die Halle fertig, Peter!

Die ersten Gäste verlassen die gelungene Veranstaltung so gegen 11 und nehmen die lange Strecke in die Ostschweiz unter die Räder. Die anderen Teilnehmer fliegen, bis die Uhr tatsächlich, früher wie erwartet, 2 Uhr anzeigt. Die Zeit ist wahrlich wie im Fluge vergangen.

FAZIT: Ein sehr gelungener Abend liegt hinter uns. Man hat viel gelernt, man ist viel geflogen (wenn man[n] sich denn traute) und man konnte viel, sehr viel Lachen. Einen ganz grossen Dank möchte ich nochmals Chai für die Initiative aussprechen.

DAS schreit nach einer Wiederholung im nächsten Jahr. Wie würde Massimo Rocchi sagen: „ Ofaufäu!“

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