3. Indoor-Night in Rothrist

E. Japichino Am Nachmittag gehen Heinz und ich den Anhänger, zur Verfügung gestellt von der Firma Mirolit, und die von der Firma Baer gestellten Festbankgarnituren holen. Bei der Breitenhalle angekommen, gesellt sich noch Chai zu uns und bringt Getränke und Zubehör. Auch Heinz sei ein Dank ausgesprochen- hat er  uns doch das Apéro gespendet.
dscf8471Am Abend ab 19 Uhr treffen die geladenen Gäste und die Mitglieder ein. Alles ist bereit für das Fest. Neu ist, dass wir um ca. 20 Uhr ein kurzes Briefing abhalten. Genutzt hat es nicht viel, aber wir haben eines gemacht. Gegen 21 Uhr wurde es ruhig in der Halle. Boz hat unsere Verpflegung gebracht. Abgesehen davon, dass Herrmann einen selber gebackenen Zopf mitgebracht hat. Vielen herzlichen Dank, Herrmann! Danach war das S.T.A.U.N.E.R. angesagt, und danach das Training für das 1. C.A.R.R.I.E.

S.T.A.U.N.E.R.
Leider war das Teilnehmerfeld dieses Jahr mit 3 Mann eher mager. Auch die Kreativität des ersten Anlasses wird nicht erreicht. Aber die Modelle sind sehenswert und mit Liebe gebaut. Da ist als erstes Der Volksplane-ähnliche Flugapparat von Gogi. Dieser kommt (fast) ohne Kohle aus. Kiefer und Depron sind die Hauptbaumaterialien. Die Zeit hat sogar noch für einen Piloten gereicht, MIT Schal. Dann der fliegende Leopard-Farbige dscf8415Flugkasten von Andreas, dem Dritten. Beim Anschauen bekommt man das Gefühl, dass das Teil viel zu schwer ist. Aber beim Anheben merkt man, dass da jemand enorm Gewicht gespart hat. Und dann, für mich das High-Light, die Eurofighter-Staffel von Chregu, unserem Kassier. 4 Eurofighter, mit Karbon untereinander verbunden, sind um einen Antrieb gebaut. Sofort entbrennen die Diskussionen, ob und wie und warum und überhaupt.
Vor den Flügen lässt Andreas der Dritte, seinen Motor aufheulen. Ich denke zuerst, dass es sich dem Ton nach um eine Turbine handelt. Aber es ist nur ein hochdrehender 3S-Antrieb. Und dann der erste Start. Es ist ja Ehrensche, dass die Modelle, welche beim S.T.A.U.N.E.R. mitmachen, auch an diesem Abend den Erstflug absolvieren. Also, Andi der Dritte instruiert alle Anwesenden, dass, sollte das Modell auf sie zufliegen, sie das Modell ruhig wie eine Fliege vom Himmel holen dürfen. Lieber ein kaputtes Modell, wie sonstwas. Der Count-Down beginnt. „…4…3….2…1…START“. Andi der Dritte lässt die Ampère-Chäferli auf den Motor los. Und das Modell geht ab wie das berüchtigte Zäpfli. Drosseln ist angesagt. Und das Teil fliegt. Es ist kein Kunstflugmodell, aber es fliegt. Sogar die Landung gelingt einwandfrei. Ein risiges Hallo und Gejohle und Applaus ist Andi, dem Dritten, sein Lohn.
Das Modell von Gogi startet unspektakulär und fliegt leise seine Runden. Alles im grünen Bereich. Keine Überraschungen, kein Gejohle wie vor einem Jahr. Gogi ist dieses Jahr flugtechnisch auf Nummer Sicher gegangen.
Und dann Chregu mit seiner Staffel. Auch wenn sich Andi der Dritte beim Start noch so Mühe gegeben hat, Chregu bringt die Staffel nicht zum Fliegen. Zumindestens nicht weiter wie 5 Meter. Schade.

Und hier die Rangliste, welche durch Punktvergabe aller Anwesenden entstanden ist:

1. Andi der Dritte
2. Gogi
3. Chregu

Vielen Dank fürs Teilnehmen und den Einsatz.

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C.A.R.R.I.E.
Chai hatte einen Einfall, den wir an der Indoor-Night in die Tat umgesetzt haben. Ein Pylon-Rennen mit Indoor-Modellen. Nach anfänglicher Skepsis, wurde der Eine oder Andere vom Hafer gepackt und meldet sich fürs C.A.R.R.I.E. Es gilt, so schnell wie möglich einen Parcours abzufliegen, ohne die Wand, den Boden oder die Pylons zu touchieren, denn das braucht Zeit und erhöht die Gefahr eines Schadens doch erheblich.
Nach dem S.T.A.U.N.E.R. stelle ich den Parcours auf, und schon geht das Training los. Tia, einfach so in der Halle herum fliegen ist eine Sache, eine ganz Andere, in der Halle einem vorgegebenen Pfad zu folgen.
Dann um Mitternacht geht es los. Im K.O.-Verfahren fliegen jeweils 2 Piloten gegen die Zeit und gegen einander, bis am Schluss einer der Schnellste ist. Im Final stehen sich Alex und Chai gegenüber. In einem spannenden Finale, muss sich Chai dem Depron-Klebeband-Bomber von Alex geschlagen geben. Ganz herzliche Gratulation an dieser Stelle an Alex, und ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmer, welche diesen Anlass zu einem Spass werden lassen.

Schon früh, so gegen 1 Uhr, lichten sich die Reihen. Chai und ich fliegen noch in der leeren Halle herum, bis wir auch geschafft sind, und den Heimweg antreten.

Selbstverständlich denken wir jetzt schon darüber nach, was wir für den S.T.A.U.N.E.R. 2017 bauen könnte. Die Anwesenden von der MG Wangen, reissen sich darum, nächstes Jahr auch teilnehmen zu dürfen. Das kann ja interessant werden!
Und viele beissen sich in den Hintern, dass sie beim C.A.R.R.I.E. ihre Flugkünste nicht unter Beweis gestellt haben. Aber nächstes Jahr dann!

Ich wünsche allen frohe Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und wir sehen uns am Neujahrsfliegen / -Apéro auf dem Plätzli am 1.1.2017

Herzlichst Manuel

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Eine Antwort zu 3. Indoor-Night in Rothrist

  1. M schreibt:

    Nochmals ganz herzlichen Dank an Heinz Schär, welcher das Apéro offeriert hat!

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