4. Indoor-Night in der Breiten Halle, 16.-17.12.2017

E. Japichino Zum vierten Mal wurde die Indoor-Night von Chai und Andi organisiert. Schön, wenn junge Leute sich in einem Verein engagieren. Als ich eintreffe, erkenne ich den amtierenden Weltmeister in der Jet-Scale-Klasse, Walter Gähwiler, den amtierenden Vize-Schweizer-Meister in der gleichen Klasse, Andi Schär, die Jet-Urgesteine Reto Senn und Peter Rütimann und dessen Söhne Adrian und Tim. Der Chefpunktrichter der Scale-Szene, Heinz, ist natürlich auch da, sowie einige andere Vertreter der Jet-Szene. Hermann, welcher wieder einen wunderbaren Zopf mitgebracht hat, besten Dank, und eine Handvoll hiesiger waren auch da.
Wie an der Indoor-Night üblich, wird vor allem geflogen, dass sich das EPP und, immer weniger, das Depron biegt. Und, sehr wichtig, es werden die zwei Anlässe, Wettbewerb wäre viel militärischer organisiert, durchgeführt. Die jungen Herren der Jet-Szene, zu welcher sich dann auch noch der amtierende Schweizer Meister der Jet-Klasse, Pascal Thoma, gesellte, haben sich für den STAUNER-Anlass etwas besonderes einfallen lassen. Jeder hat sich einen Original-Jet als Vorbild genommen, und diesen aus Depron nachgebaut, zumindest die Silhouetten liessen die diversen Modelle sofort erkennen. Zum Teil glänzten die Modelle durch sehr pfiffige Lösungen der diversen Probleme, die beim Bau solcher Dinger auftauchen. Die Flugeigenschaften der diversen Modelle waren ähnlich. Zum Teil erstaunlich, wie gutmütig so ein Teil sein kann. Und dann war da noch Gogi. Wie jedes Jahr hat er sich wieder etwas besonderes einfallen lassen: Einen Drehflügler mit 2 (!) Rotoren. Beim Anschliessenden Vorfliegen der Modelle, musste Gogi den Joungsters den Vortritt lassen. Seine Konstruktion, so gut diese auch gebaut war, erwies sich als technisch dem Wettbewerb und der nahenden Wand nicht gewachsen. Sieger in dieser Kategorie wurde Andi mit seinber Su T50. Gratulation.
Danach folgte das grosse Essen. Aderst wie letztes Jahr, wird nicht bei BOZ bestellt, sondern beim Café Damaskus. Man will ja das lokale Gastgewerbe gleich behandeln. Der 2-Personen-Betrieb hat Mühe, die bestellten Pizzas, Kebabs und Salate auf einmal zu liefern. So müssen wir in Schichten essen. Der Duft von den Nahrungsmitteln verbreitet sich verführerisch im Vorraum der Halle. Während dieser Zeit nutzen der auf das Essen wartende Teil die Möglichkeit, mit wenig Flugverkehr in der Halle zu fliegen. Schliesslich sind alle satt und ich bereite Kaffee mit der Pulcina zu, welcher reissenden Absatz findet, so dass ich die Pulcina gleich zwei Mal bemühen muss.
Und dann kommt der lange erwartete CARRIE, das Luftrennen. Zwölf (in Zahlen: 12) Teilnehmer melden sich mehr oder minder freiwillig zum Rennen. Die Paarungen werden gezogen, und mich trifft es gegen den Vorjahressieger Alex. Was soll’s. Es geht los. Die Modelle müssen leiden, und die aufgestellten Pylone auch. Mein Durchgang ist schon nach der Hälfte der Distanz beendet, weil die Sprossenwand einen Satz nach innen gemacht hat. Schade, ich war gar nicht so schlecht unterwegs. Es wird viel gelacht und der Eine oder Andere Spruch dazu bleibt nicht aus. Chregu, welcher letztes Jahr für einige Lacher gesorgt hat, ist sehr gut unterwegs. Und Tim Rütimann fliegt den Parcours sehr souverän. Schlussendlich mussten sich ihm alle geschlagen geben. Vorjahressieger Alex kommt auf den guten 3. Rang, nur noch von Adrian Senn auf das dritte Podest verdrängt.
Danach geht der Wahnsinn los. Ein wildes Knuddelmuddel von Depron und EPP ist in der Luft. Zusammenstösse unvermeidlich, so wie das Gelächter und die Sprüche auch. Gegen ein Uhr in der Früh sind nur noch Gogi, Alex und ich am Fliegen. Und nach halb zwei nur noch Alex und ich. Wir holen das letzte Miliampère aus den Akkus raus, bis wir gegen 20 vor Zwei auch die Segel streichen. Alles abschliessen und vorbei ist dieser tolle Anlass.

Ganz besonders hat mich gefreut, dass einige Mitglieder der Modellfluggruppe Rothrist ohne Modelle als Zuschauer erschienen sind. Auch dass der Nachwuchs, welcher ja auch nicht mehr sooo jung ist, sich zusammen getan hat, und für den STAUNER einige Stunden an Konstruktion und Bauarbeit investiert, und so Gogi nicht alleine auf weiter Flur stehen gelassen haben. Wir haben den letztjährigen Sieger, Andi Chris, sehr vermisst. Auch wenn diesmal der STAUNER für meinen Geschmack, extrem Jet-Lastig ist, hat es trotzdem grossen Spass gemacht. Aber, wäre es nicht lustig fliegende Hunde, Katzen, Sackmesser, Hundehütten, Rasenmäher und vieles was die Phantasie hervorbringen könnte mehr, fliegen, oder auch nicht, zu sehen? Ich danke auf alle Fälle allen Teilnehmern ganz herzlich für Ihren Einsatz und bin gespannt, was man sich für das nächste Jahr einfallen lässt. Fliegende U-Boote?

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